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Tischkarten mit QR-Code zur Hochzeit gestalten: Vorlagen, Druck, Tipps

Von Patrick · 3. Mai 2026

Ein QR-Code auf einer Hochzeitskarte muss nicht aussehen wie auf einer Pizza-Speisekarte. Wenn Größe, Farbe und Platz stimmen, fügt er sich in eure Papeterie ein wie jedes andere Detail.

Hier findest du, wo der Code für euer Hochzeitsalbum am besten sitzt und wie du ihn so gestaltest, dass er zur Stimmung passt und trotzdem zuverlässig funktioniert.

Wo der QR-Code hingehört

Es gibt mehrere gute Stellen, und du kannst ruhig mehrere davon kombinieren:

1. Sektempfangs-Aufsteller (groß). Ein A5- oder A4-Aufsteller direkt am Eingang oder an der Bar. Hier sehen die Gäste den Code zuerst, und hier scannen die meisten.

2. Tischkarten / Platzkarten. Klein, am Platz jedes Gastes. So sieht jede:r den Code, auch wer später kommt oder den Aufsteller übersehen hat.

3. Menükarte. Auf der Rückseite oder dezent am unteren Rand. Die Menükarte nimmt sowieso jede:r in die Hand.

4. Aufgabenkärtchen. Kleine Karten mit Foto-Aufgaben wie „Mach ein Foto vom ersten Tanz" und einem QR-Code, der direkt zur Aufgabe führt. Dafür hat WeddyLens eine eigene Funktion.

5. Save-the-Date oder Einladungskarte. Wer die Gäste früh einbinden will, druckt den Code schon auf die Einladung. Dann können sie vorab Fotos vom Polterabend oder Junggesellinnen-Abschied beitragen.

Gestaltungs-Tipps

Größe. Auf Tischkarten mindestens 2,5 × 2,5 cm, besser 3 × 3 cm. Auf Aufstellern deutlich größer: 8–10 cm. Ist der Code zu klein, kann das Handy ihn nicht lesen.

Farben. Schwarz auf Weiß funktioniert immer am besten. Wenn es zur Papeterie passen soll, geht auch dunkel auf hell, z.B. dunkles Grün auf Beige. Vermeide schwache Kontraste wie helles Grau auf Weiß. Einen inversen Code (weiß auf dunklem Hintergrund) solltest du nur drucken, wenn du ihn vorher gründlich getestet hast.

Rahmen / Whitespace. Lass um den Code herum mindestens 5 mm freien Rand. Codes, die direkt an einer Linie oder einem Bild kleben, scannen schlechter.

Vorsicht mit Logos im Code. Manche Generatoren setzen ein Monogramm in die Mitte, ohne die Fehlerkorrektur anzupassen. Das sieht nett aus, macht den Code aber schwerer lesbar. Im QR-Code-Designer von WeddyLens sind Herz und Initialen in der Mitte darauf abgestimmt. Teste die fertige Karte trotzdem vor dem Druck mit drei verschiedenen Smartphones.

Eine kleine Anleitung daneben. Ein Satz reicht, etwa „Scanne mit deiner Handy-Kamera für unser Fotoalbum". Dann musst du beim Empfang weniger erklären.

Druck-Optionen

Selbst zu Hause drucken. Für Tischkarten in kleiner Auflage reicht ein guter Tintenstrahl-Drucker und festeres Papier (200–300 g/m²). Achtung: Auf billigem Papier verlaufen die schwarzen Module manchmal.

Online-Druckerei. Saubere Ergebnisse bekommst du bei Anbietern wie Flyerwire, Saxoprint, Vistaprint, Wir-machen-Druck oder der Online-Druckerei. Bestell vorher ein Muster und teste es, bevor du die ganze Auflage druckst.

Lokale Druckerei. Gut, wenn du Beratung willst und dir das Papiergefühl wichtig ist. Das ist meist teurer, dafür stimmt die Qualität. Bring den Code als hochauflösendes PDF mit (300 dpi).

Vorlagen, die gut funktionieren

Der direkte Weg: der WeddyLens Karten-Designer

Wenn du keine Lust auf Canva-Templates hast: WeddyLens hat seit Kurzem einen Karten-Designer eingebaut. Damit erstellst du fertige Tischkarten im Postkartenformat direkt im Portal unter QR Code. Du wählst aus verschiedenen Stilen und Farbpaletten in den Trendfarben 2026 oder stellst eigene Farben über den Color-Picker ein. Raus kommt ein druckfertiges PDF. Beispiele ansehen →

QR-Karten Designer in WeddyLens mit Vorschau
Karten-DesignerBogen · Sage Garden
Stil und Farbpalette für die QR-Karten wählen
Design & Farbenwischen und antippen
Druckfertiges PDF mit vier QR-Karten auf A4
Raus kommt ein PDF: 4 Karten pro A4-Bogen, mit Schnittabstand

Selbst gestalten

Wenn du volle Kontrolle willst, etwa weil die Karten zu eurer eigenen Hochzeitspapeterie passen müssen:

  • Canva: eine große Auswahl an Hochzeits-Templates, den QR-Code fügst du als Bild ein.
  • Figma: wenn du designaffin bist und jedes Detail selbst setzen willst.
  • Adobe Express: ein guter Mittelweg zwischen Canva und Figma.

Lade den QR-Code als PNG mit hoher Auflösung (mindestens 600×600 px) oder besser als SVG oder PDF ein, damit er beim Skalieren nicht pixelig wird.

Häufige Fehler

  • Code auf gemustertem Hintergrund. Ein Blumenmuster hinter dem Code macht ihn unleserlich. Leg immer eine ruhige weiße Fläche darunter.
  • QR-Code zu klein gedruckt. Was am Bildschirm groß aussieht, ist auf Karton oft winzig. Im Zweifel größer wählen.
  • Vor dem Druck nicht gescannt. Bevor du 200 Karten in Auftrag gibst, teste den Code mit mindestens 3 verschiedenen Smartphones.
  • Code zu eng am Rand. Wenn der Stanzschnitt knapp daneben geht, ist der Code unbrauchbar. Halte mindestens 5 mm Sicherheits­abstand.

Bonus: Aufgabenkärtchen statt klassischer Tischkarten

Wenn du den Tisch sowieso bestücken willst, kannst du gleich Aufgabenkärtchen auslegen: kleine Karten mit individuellen Foto-Aufgaben, jede mit eigenem QR-Code. WeddyLens erstellt dafür ein druckfertiges PDF.

Druckbogen mit zehn Aufgabenkärtchen
Aufgabenkärtchen: 10 pro A4-Bogen, mehr dazu im Beitrag über Aufgabenkärtchen

Der Vorteil: Das Scannen wird zu einem kleinen Spiel, und statt „Wir wollen ja nicht aufdringlich sein" habt ihr einen Gesprächsanlass am Tisch.

Fazit

Mit der richtigen Größe, einem ruhigen Hintergrund und einem kurzen Hinweis-Satz passt ein QR-Code gut auf eure Hochzeitskarten und stört das Bild nicht. Am Ende habt ihr alle Bilder eurer Gäste an einer Stelle.